Händel IL TRIONFO | Stuttgart, Gaisburger Kirche (2009)

Oratorium von G.F.Händel
Szenische Aufführung im Kirchenraum
Premiere: 31. Dezember 2009

Thomas Wehry | Szenische Einrichtung
Astrid Eisenberger | Ausstattung
Angelika Lenter | Piacere
Daniel Gloger | Disinganno
Christopher Kaplan | Tempo
Camilla de Falleiro | Bellezza
il Gusto Barocco | Barockorchester

 

ZUM STÜCK

Bach und Händel sind die bedeutendsten deutschen Musiker des Barock. Auch wenn Sie zur selben Zeit gelebt und gewirkt haben, persönlich begegnet sind sie sich nie. In Händels frühem Oratorium “Il trionfo del tempo e del disinganno” kämpfen die Schönheit und das Vergnügen gegen die Zeit und die Erkenntnis. Fast schon aufgeklärt siegen dabei Zeit und Erkenntnis. Bachs Herkules-Kantate lässt ebenfalls die Allegorien auftreten und um die Gunst des Helden werben. Was aber passiert, wenn sich diese Allegorien in der Gaisburger Kirche wiederfinden und Besitz von diesem Raum nehmen und warum Bachs Musik sprachlos macht, können Sie in unserer Aufführung erleben. 

Gemeinsam mit il Gusto Barocco haben Astrid Eisenberger (Ausstattung), Jörg Halubek (Musikalische Leitung) und Thomas Wehry (Szenische Einrichtung) Händels Oratorium szenisch und musikalisch in die Symbolik des Kirchenraumes eingerichtet und die Reibungen zwischen Raum, Text und Musik erlebbar gemacht.

 

BILDERGALERIE

TRAILER

 

PRESSESPIEGEL

„Jörg Halubek dirigiert vom Cembalo aus und animiert seine Musiker zu vielfarbigem, kontrastreichen Spiel.“
 (Stuttgarter Zeitung, Markus Dippold, 28.08.2010)

„Jörg Halubek und seine Musiker bringen nicht nur hier die lyrischen Rosen des Oratoriums zur anmutigen Blüte, sie lassen auch den ganzen Schmerz der Dornen lodernder Leidenschaft und unstillbarer Sehnsucht im Hier und Jetzt mit rhythmisch prägnantem, doch auch in den affektgeladenen Eruptionen transparentem Spiel mitfühlen“. 
(Esslinger Zeitung, 28.08.2010 , zur Rezension von Thomas Krazeisen)

„Die Würde der Handlung und des Aufführungsortes bleibt dennoch gewahrt, da die Aufführung den sakralen Raum mit einbezieht.
“ (Stuttgarter Nachrichten, 28.08.2010, Armin Friedl)