Vivaldi L’OLIMPIADE | Staatstheater Kassel (2013)

Dramma per musica in drei Akten von Antonio Vivaldi
Premiere: 9. März 2013

Inszenierung: Dominique Mentha
Bühne: Justyna Jaszczuk
Kostüme: Sabine Böing
Licht: Brigitta Hüttmann
Dramaturgie: Dr. Ursula Benzing

 

ZUM STÜCK

Pietro Metastasio gilt als einer der produktivsten und kreativsten (Text-)Dichter bis Mitte des 18. Jahrhunderts. Er lebte und arbeitete in Neapel, Rom und Wien, dort als Hofdichter Karls VI. in der Nachfolge Apostolo Zenos (dessen Griselda-Libretto Alessandro Scarlattis Textdichter als Vorlage galt). Mozart vertonte allein drei Libretti Metastasios. Immer geraten bei Metastasio die Figuren in dramatische Situationen, denen Interessenkonflikte vorausgehen, die selten zum Lachen reizen. (…)

Die Uraufführung von Antonio Vivaldis L’ Olimpiade erfolgte im Februar 1734 in Venedig. Nicht nur ist in biografischer Hinsicht seine Tätigkeit auf dem Gebiet der Oper am Besten dokumentiert, Vivaldi bezog seine Haupteinkünfte aus dem Operngeschäft. (URSULA BENZING)

BILDERGALERIE

PRESSESTIMMEN

„Der Stuttgarter Barockspezialist hat die Musiker gut eingestellt: keine Rekordjagd, keine überzogenen Tempi, dafür viel schöne Arbeit im Detail.“ 
(Opernwelt, Ausgabe Mai 2013, zur Rezension von Johannes Mundry)

(Frankfurter Rundschau, 13.03.2013, zur Rezension von Georg Pepl)

“ (…) im musikalischen Detail hat Halubek mit allen Akteuren eine Dichte der Artikulation erarbeitet, die an spezialisierte Barockensembles heranreicht.“
(Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 10.03.2013, zur Rezension von Werner Fritsch)

„Der Musiker, Gründer und Leiter des Stuttgarter Orchesters „Il Gusto Barocco“ (…) hat die Musiker des Staatsorchesters auf entspannte Leichtigkeit eingeschworen, die wichtigste Tugend historischer Aufführungspraxis, die sehr wohl auch ohne historisches Instrumentarium möglich ist.“ 
(Göttinger Tageblatt, 14.03.2013, zur Rezension von Michael Schäfer)

„Jörg Halubek beweist nach Scarlattis Griselda in der vergangenen Spielzeit erneut, dass er ein Fachmann für Alte Musik ist, und verwandelt das Staatsorchester Kassel in einen barocken Klangkörper.“ (online music magazin, 10.03.2013, zur Rezension von Thomas Molke)

„Vivaldis zum Teil harmonisch, zuweilen hürdenreich sperrig angelegte Musiksprache erfährt in Jörg Halubeks Interpretation einen unmittelbaren, packenden Zugriff.“
 (Thüringische Landeszeitung, 11.03.2013, zur Rezension von Evi Baumeister)

„(…) er lässt vor allem die Musik nicht in Einzelheiten zerfallen, sondern behält den Zusammenhang im Blick. Viele Bravo-Rufe gab es für das Orchester – auch nicht alltäglich in einem Opernhaus…
“ (Der neue Merker, 06.05.2013, zur Rezension von Udo Pacolt)