CPE Bach | Works for Keyboard and Violin

Carl Philipp Emanuel Bachs kreativer Umgang mit Vorbildern und Satztypen prägt auch seine Sonaten für Clavier und Violine, von denen Leila Schayegh hier drei Beispiele sowie die späte Fantasie H. 536 eingespielt hat. Die konventionelle Virtuosensonate scheint ihn kaum interessiert zu haben. Vielmehr sind dem Clavieristen obligate Stimmen zugewiesen, welche die Stücke zu verkappten ‚Trios‘ erheben. Der Komponist nimmt sich dabei die Freiheit, die Gewichte zwischen den Akteuren immer wieder zu verschieben. Übrigens: Johannes Brahms schätzte und edierte zwei der hier eingespielten Sonaten – wenn das kein Qualitätsmerkmal ist…

Leila Schayegh (Violine)
Jörg Halubek (Cembalo)
Pan Classics, 2014

 

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Diapason d’or, Mai 2014

 

AUDIOMATERIAL

PRESSESTIMMEN

„L‘Instrument – moelleux – choisi par Jörg Halubek sonne sous ses doigts ave un parfait legato, même dans les nuances les plus ténues. Le travail sur les modes de jeu (dynamiques, simultanéité, phrasé) est perticulièrement éloquent dans la Fantasie en fa dièse“
(Diapason, Ausgabe April 2014, Philippe Ramin)

„This recordingis likely to be one of the highlights of the CPE Bach discolvery year (…) Elsewhere the pair are mercurial like the music, prdoucing as wide a variety sorts of sounds from their respective instruments as Bach allows his imagination to explore, they are a perfect match, and I will not be surprised if this beautiful CD wins many awards“ (Early Music, Ausgabe April 2014, Maggie Bruce)

„What excellent performances these are! And how good the sound is! On good speakers, you’d almost swear than Schayegh and Halubek were in the room with you. (…) She and her musical partner, keyboardist Halubek, also know how to feel out the music, when to prolong the pauses just a hairsbreadth, when to elongate a note here for effect without distorting the musical line, when to press forward just a bit.“ (Fanfare, Ausgabe April 2014, Lynn René Bayley)

„Jörg Halubek (…) hat mit seinen virtuosen nicht minder ausdrukcsvollen und dezidiert affektbetontem Spiel genauso Anteil am überzeugenden Resultat“ (Musik und Theater, Ausgabe April 2014, Reinmar Wagner)

„Als Höhepunkt gestaltet sich die Sonate C-Dur Wq 78, ebenfalls mit Tangentenflügel. Jörg Halubek erweist sich als versierter Spieler dieses selten zu hörenden Instrumentes (Schweizer Musikzeitung, 04.06.2014, Verena Naegele)

„One highlight is the free fantasia, originally conceived for solo keyboard and largely without barlines (…) all in all, revealing and anjoyable.“ (BBC Music Magazine, April 2014, George Pratt)

„Wie Leila Schayegh hier ihre Geige singen lässt (…) und wie Jörg Halubek dieses Spiel auf dem Cembalo weiterträgt, das hat schon etwas Offenbarendes“ (Neue Potsdamer Nachrichten, 20.02.2014, Dirk Becker)

„Die Vielfalt der Ausdrucksnuancen, die Schayegh und Halubek oft mit subtil eingesetzten rubato-Effekten hervorzaubern, fasziniert“ (Rondo-Magazin, Nr. 831, 12.-18.04.2014, Carsten Niemann)

„die beiden probieren alle Rollen aus, die CPE Bach für sie vorgesehen hat – und ja; Auch Tasten können staunen“ (Tages-Anzeiger, 18.03.2014, Susane Kübler)